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Wie andere unsere Resilienz beinflussen…

Geschichte: Der Wettlauf

Eines Tages entschieden die Frösche, einen Wettlauf zu veranstalten. Um es besonders schwierig zu machen, legten sie als Ziel fest, auf den höchsten Punkt eines großen Turms zu gelangen.

Am Tag des Wettlaufs versammelten sich viele andere Frösche, um zuzusehen. Dann endlich – der Wettlauf begann.

Nun war es so, dass keiner der zuschauenden Frösche wirklich glaubte, dass auch nur ein einziger der teilnehmenden Frösche tatsächlich das Ziel erreichen könne. Statt die Läufer anzufeuern, riefen sie also “Oje, die Armen! Sie werden es nie schaffen!” oder “Das ist einfach unmöglich!” oder “Das schafft Ihr nie!”

Und wirklich schien es, als sollte das Publikum recht behalten, denn nach und nach gaben immer mehr Frösche auf. Das Publikum schrie weiter: “Oje, die Armen! Sie werden es nie schaffen!” Und wirklich gaben bald alle Frösche auf – alle, bis auf einen einzigen, der unverdrossen an dem steilen Turm hinaufkletterte – und als einziger das Ziel erreichte.

Die Zuschauerfrösche waren vollkommen verdattert und alle wollten von ihm wissen, wie das möglich war. Einer der anderen Teilnehmerfrösche näherte sich ihm, um zu fragen, wie er es geschafft hätte, den Wettlauf zu gewinnen. Und da merkten sie erst, dass dieser Frosch taub war!
                                                                                               Quelle unbekannt

Raus aus dem Dinglichkeits-Diktat!

Der Funktionsmodus heißt jetzt „Burn on“:

In meinen Coachings und Gesprächen rund um das Thema Resilienz begegnet er mir immer wieder, und auch selbst war er mir lange Zeit bekannt: Der Zustand, der sowohl im Arbeits- als auch Privatleben auf „erledigen, schaffen und funktionieren“ abzielt.

Anders als im bekannten Phänomen Burn-out heißt hier die Devise „weitermachen“, aber ohne, dass es einen Zusammenbruch gibt. Irgendwie schafft man es, den Alltag noch hinzubekommen und die meisten Sachen noch gerade so zu erledigen – und dabei immer müder zu werden.

Noch drastischer formuliert, vernachlässigen wird in diesem Modus uns selbst und die Tätigkeiten, die leider nicht dringend erscheinen, aber doch sehr wichtig sind: z.B. echte Erholung (ich meine nicht die am PC, TV, Handy), soziale Kontakte (ich meine die echten), Bewegung (ich meine selber machen, auch gerne in der Natur).

Ich nenne das immer den Erledigungs- und Funktionsmodus, der so unglaublich müde macht und in dem immer alles wichtiger ist als die eigene Gesundheit. Jetzt gibt es noch einen anderen Namen dafür: Burn on, also ein enger Verwandter des Burn-outs, aber eher ein Funktionieren mit einer andauernden Form der Erschöpfung ohne Zusammenbruch (vgl. von Bert te Wildt/Timo Schiele).

Die Lösung fand ich selbst und in der Arbeit mit Klienten in der bewussten Schritt-für-Schritt-Veränderung, verbunden mit den Fragen:

  1. Was will ich bewusst (wieder) in mein Leben ziehen, damit es mir und meiner Gesundheit/Resilienz besser geht?
  2. Was möchte ich streichen, damit Lücken für 1. entstehen?
  3. Welches sind konkrete, realistische Schritte dazu?

 Ist das einfach? Nein! Aber mit Geduld, Dranbleiben und den richtigen Impulsen, z.B. im Coaching, kann es gelingen!

Teamresilienz: Auf der Zielgeraden gemeinsam stark unterwegs!

Warum auch im Projektmanagement Resilienz nicht fehlen darf!

Eine Großstadt in Deutschland: Ein sehr arbeitsintensives und spannendes Projekt einer 6-köpfige Arbeitsgruppe kommt endlich auf die Straße. Auch auf der Zielgeraden sind die Rollen klar verteilt und die Arbeitspakete abgesteckt. Endziel ist ein gemeinsames Event mit den Präsentationen der Arbeitsergebnisse und ein lockerer Austausch, Kulinarik eingeschlossen.

Mit dem steigenden Zeitdruck am Finaltag Richtung Ziel, zeigt sich wieder einmal, was wir im gemeinsamen Finish unbedingt benötigen:

  1. Alle Gruppenmitglieder sind mit derselben Haltung unterwegs: Egal was kommt, wir schaffen das und finden eine Lösung.
  2. Jedes Mitglied kennt seine Aufgabe sehr gut und arbeitet mit den anderen am gemeinsamen Ziel des Tages, auch wenn sich die Rahmenbedingungen ständig ändern können.
  3. Schwarzmalen und Jammermodus sind auf der Zielgeraden kräftezehrend und verursachen, dass der avisierte Fokus verloren geht. Es droht Ansteckungsgefahr, wenn die schlechte Laune auf die anderen Gruppenmitglieder überschwappt.

 Resiliente Gruppen und Teams zeichnen sich durch ganz bestimmte Faktoren aus. Mittlerweile ist es sogar möglich, diese Resilienz mittels Fragebogen zu messen. Ist die Resilienz noch nicht vorhanden, kommt die Personal- und Teamentwicklung ins Spiel. Voraussetzung dafür: Freiwilligkeit und Freude am gemeinsamen Entwickeln!

Arbeitswelten in Veränderung: Es kann gelingen! 

Wertvoller Film:

Nicht mehr ganz neu und doch so wertvoll: Der Film „Die stille Revolution“ – ein Werk zum Kulturwandel in der Arbeitswelt.
Was zunächst als internationaler Kurzfilm gefeiert wurde, zeigt sich im Filmgenuss als ausgereifter, ruhiger und motivierender Dokumentarfilm. Er regt zum Nachdenken und anders handeln an:
Die spannende Geschichte des Unternehmers und Hoteliers Bodo Janssens ist eingebettet in zahleiche Experteninterviews aus Wissenschaft und Wirtschaft wie Professor Dr. Gerald Hüther, Pater Anselm Grün, Journalist Wolf Lotter etc. Der kurzweilige Film besticht aber nicht nur durch gelungene Inhalte, sondern auch durch aussagekräftige, berührende Bilder, die perfekt inszeniert wurden.

Mich begeistern und überzeugen besonders diese Botschaften:

  • Wenn du etwas verändern willst, fang bei dir selbst an.
  • Verbinde mit Veränderung Weiterentwicklung, nicht Angst.
  • Erkenne deine Stärken und Potentiale, setze diese ein und schraube nicht an deinen Defiziten herum.
  • Setze selbst Impulse und suche dir Verbündete, mit denen du diese gemeinsam umsetzen kannst.
  • Begeistere selbst und finde heraus, was die Menschen in deinem Arbeitsumfeld begeistert.
  • Finde deinen Sinn in der Arbeitswelt und handele danach – nicht dagegen.

Ein wunderbares Filmvergnügen zu jeder Jahreszeit!

Mehr vom Selben bringt Dasselbe. Was ok sein kann.
Wenn Sie andere Fragen stellen, bekommen Sie andere Antworten.
Wenn Sie andere Dinge tun, machen Sie andere Erfahrungen.
Wenn Sie andere Entscheidungen treffen, führen Sie ein anderes Leben.

Womit werden Sie aufhören,
damit Sie etwas Neues beginnen können?

Führung

10 Ideen „gelungene Kommunikation in virtueller Führung“

Virtuelle Führung ist nicht neu. Aber virtuelle Führung in pandemischen Zeiten mit Homeoffice, mobilem und hybriden Arbeiten unterscheidet sich von der bekannten bisherigen virtuellen Führung von Mitarbeitenden und Teams. Meine 10 Ideen für eine gelungene Kommunikation in dieser Führungssituation finden Sie hier:

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    Resilienz

    Resilienz-Schwerpunkt
    „Gefühle beeinflussen“: 4 Versprechen, die Sie sich selbst geben können!

    Auch im Rahmen der Resilienzforschung (mentale Widerstandsfähigkeit) wissen wir, dass wir unsere eigenen Gefühle, Stimmungen und Reaktionen beeinflussen können. 4 Ideen, wie das gehen könnte, finden Sie hier:

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